Kaiser Pianoforte-Manufaktur
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Restaurierung Steinway

Unsere Spezial-Abteilung für die Restaurierung von Steinway-Instrumenten


Wir haben neben der Restaurierung deutscher Klaviere & Flügel eine Spezialabteilung für die Restaurierung von Steinway-Instrumenten eingerichtet. Hier kommen für unsere Restaurierungsarbeiten ausschließlich Original-Steinway-Teile zum Einsatz..

 

Restaurierung des Steinway-Klaviers Modell V

Das Klavier muß zur Restaurierung vollkommen zerlegt werden. Dazu wird nach Entfernung sämtlicher Saiten zunächst der Gussrahmen ausgebaut.

Der Resonanzboden des inzwischen ca. 90 Jahre alten Steinway-Klaviers weist inzwischen einige Risse auf, die jetzt nachdem der Gussrahmen und die Besaitung entfernt wurden, deutlich zu sehen sind. Ebenso macht sich die inzwischen weitgehend verloren gegangene Resonanzbodenwölbung klanglich negativ bemerkbar.

Die Risse haben sich jetzt noch deutlich vergrößert, nachdem das Klavier aus unserer Trockenkammer geholt wurde.
Die Trocknung in der Trockenkammer ist aus 2 Gründen sehr wichtig.
1. die Übertrocknung garantiert uns, dass der Reonanzboden nach unserer Restaurierung an keiner weiteren Stelle reißt.
2. die Übertrocknung sorgt für einen Schwund des Resonanzbodenholzes, so daß nach dem Ausspänen anschließend in der normalen Luftfeuchte eine leichte Ausdehnung des Resonanzbodenholzes dazu führt, dass der Resonanzboden wieder dauerhaft die Wölbung erhält, die für einen schönen Klang ganz wichtig ist.

Der getrocknete Resonanzboden wurde jetzt ausgespänt (die Risse werden keilförmig ausgearbeitet, damit danach die keilförmigen Resonanzbodenspäne in die Risse eingepasst und eingeleimt werden können). Die hohe Qualität der hierbei verwendeten Resonanzbodenspäne ist der bestimmende Faktor für die spätere Klangqualität des Klaviers. Wir verwenden hierzu ausschließlich europäische Bergfichte aus Höhenlagen von über 800 m.

 

Nach dem Ausspänen ragen die neu eingeleimten Resonanzbodenspäne noch über den Resonanzboden hinaus und müssen daher anschließend noch abgestochen und bündig gehobelt werden.

 

Nachdem der Resonanzboden fertig ausgearbeitet ist, wird er nun in unserm Lackierraum neu lackiert, damit in der Zukunft das wertvolle Tonholz gegen Umwelteinflüsse geschützt ist.

So sieht jetzt der restaurierte Resonanzboden aus.

Der Gussrahmen wurde in unserm Lackierraum neu lackiert

Der neu lackierte schwere Gussrahmen wird nun wieder eingebaut.

Einbau Gussrahmen und Garnierung.

Das Klavier wird nun mit neuen Saiten bezogen.

Damit die Mechanik restauriert werden kann, muß sie zunächst total zerlegt werden.

Zum Einleimen der neuen Hammerstiele müssen die alten erst aus den Hammernüssen ausgebohrt werden. Um diese Bohrungen mit größter Präzision ausführen zu können, haben wir uns hierfür extra eine Schablone angefertigt.

Bohren der Hammernüsse für die neuen Hammerstiele. Die Bohrschablone garantiert die nötige Maßgenauigkeit.

Nach dem Bohren der Hammernüsse müssen die Bohrungen noch versenkt werden.

Nun werden die Hammerköpfe eingeleimt. Wir benutzen hiefür ausschließlich Hautleim, der hiefür extra erhitzt werden muß. Das ist zwar deutlich aufwendiger als mit Kaltleim zu arbeiten, aber Hautleim hat für diesen Zweck die deutlich bessere Eigenschaften.

Die Mechanik wird auch vollkommen neu aufgebaut. Hier das Einleimen neuer Hammerköpfe

Die restaurierte Mechanik des Steinway Modell V

Wir sind Mitglied im Bund deutscher Klavierbauer

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